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Eis sprengt Glas

Info

Wasser dehnt sich aus, wenn es vom flüssigen in den festen Zustand (Eis) übergeht.

Eine Kältemischung besteht aus ca. ¼ Kochsalz und ¾ fein zerstoßenem Eis. Es können so Temperaturen bis etwa -21° Kälte erreicht werden. Schmelztemperaturen von Gemischen liegen im allgemeinen niedriger als die der Reinstoffe. Man streut daher Salz, wenn Straßen vereist sind. Bloß bei 25 ° Kälte nutzt das wenig.

Vorher bereitstellen

Eiswürfel ( ca. 3 kg), kleiner Eimer, kleine Schaufel oder Löffel, Hammer + fester Lappen zum Zerkleinern der Eiswürfel, ca. 1 kg Kochsalz (billiges Streusalz oder Viehsalz), kleine Glasflasche ca. 100 - 250 mL mit festem Schraubverschluß, möglichst aus Metall.  

  • Stelle zunächst fein zerstoßenes Eis her: Wickel Eiswürfel in ein Tuch und lege dies auf einen festen Untergrund. Zerschlage die Eiswürfel mit dem Hammer.

  • Fülle die Glasflasche randvoll mit kaltem Wasser. Schraube sie fest zu und stelle sie umgekehrt in den kleinen Eimer. Ggf. kann man mit einer Schlauchklemme für Gartenschläuche den Schraubverschluß befestigen.

  • Schichte nun abwechselnd immer drei Löffel Eis und einen Löffel Salz um die Flasche. Sie muß gut und reichlich mit der Kältemischung umgeben sein.
    Du kannst mit einem Thermometer die Temperatur prüfen. Sie dürfte unter - 15°C liegen.

  • Nach einiger Zeit (ca. 1 Std.) zerspringt die Flasche hörbar.

  • Nimm die Flasche vorsichtig heraus und prüfe, ob sie kaputt ist. Ggf. weiter kühlen.

Vorsicht: es können sich jetzt Glasscherben im Eis befinden. Deshalb nach dem Abtauen das Wasser vorsichtig abgießen und die Scherben mit eine Pinzette herauslesen!

Es ist zu bedenken, je kälter alles zu Versuchsbeginn ist, um so schneller geht es. D.h. man kann am Abend vorher sowohl das Wasser für die Flaschenfüllung als auch die Flasche selbst in einen Kühlschrank stellen.

Anstelle der Kältemischung kann man die mit Wasser gefüllte und gut verschlossene Flasche (im Plastikbeutel) auch einfach ins Gefrierfach legen. Der Effekt ist der gleiche. Für Schüler dürfte das Hantieren mit der Kältemischung aber interessanter sein.


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© Haupt / Möllencamp 17.06.2001